Warum ist Content der Schlüssel zu erfolgreichen Menüboards?

Digitale Menüboards überzeugen nur mit ansprechenden, klar strukturierten und aktuellen Inhalten. Gute Content-Gestaltung sorgt dafür, dass Ihre Gäste schnell das finden, was sie suchen, und macht Lust auf mehr. Gerade in der Gastronomie entscheidet die Qualität der Inhalte darüber, ob Sie Gäste begeistern, Zusatzverkäufe generieren und Prozesse effizienter gestalten. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf Sie achten sollten und wie Sie Ihre Menüboards optimal nutzen.


Die wichtigsten Prinzipien für Menüboard-Inhalte

1. Übersichtlichkeit:
Gliedern Sie Speisen und Getränke logisch – z. B. nach Kategorien (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke) oder Tageszeiten (Frühstück, Lunch, Dinner). Nutzen Sie klare Überschriften, ausreichend Abstand zwischen den Elementen und eine visuelle Hierarchie. Weniger ist mehr: Zeigen Sie lieber die Bestseller prominent als eine endlose Liste.

2. Große, appetitliche Bilder:
Professionelle Food-Fotografie weckt Appetit und steigert die Bestellrate. Zeigen Sie Ihre Bestseller prominent und nutzen Sie Bilder, die Lust auf das Gericht machen. Achten Sie auf einheitlichen Stil und hohe Auflösung – unscharfe oder uneinheitliche Fotos wirken unprofessionell.

3. Kurze, prägnante Beschreibungen:
Vermeiden Sie lange Texte. Setzen Sie auf knackige Beschreibungen, die das Wesentliche auf den Punkt bringen. Heben Sie Besonderheiten hervor – etwa „vegan“, „hausgemacht“, „regional“ oder „scharf“. Nutzen Sie Icons oder Symbole für schnelle Orientierung (z. B. für vegetarisch, glutenfrei, scharf).

4. Preise klar darstellen:
Preise sollten auf einen Blick sichtbar und leicht vergleichbar sein. Nutzen Sie eine klare Anordnung und einheitliche Darstellung. Kombinieren Sie Gerichte und Preise so, dass keine Missverständnisse entstehen.

5. Call-to-Action:
Animieren Sie zu Zusatzbestellungen – z. B. „Jetzt probieren!“, „Upgrade möglich“, „Dessert dazu?“, „Großes Getränk für nur 1 € mehr“. Platzieren Sie diese Hinweise auffällig, aber nicht aufdringlich.

6. Aktualität:
Passen Sie Inhalte bei Änderungen sofort an – z. B. bei ausverkauften Gerichten, neuen Tagesangeboten oder saisonalen Spezialitäten. Gäste erwarten, dass das, was angezeigt wird, auch verfügbar ist.

7. Lesbarkeit und Barrierefreiheit:
Achten Sie auf große Schriftgrößen (mindestens 30 px, bei großem Abstand mehr), klare Kontraste und einfache Schriftarten. Testen Sie die Lesbarkeit aus typischer Entfernung und unter verschiedenen Lichtbedingungen.


Best Practices und Content-Ideen

Saisonale Highlights:
Präsentieren Sie wechselnde Gerichte oder Getränke passend zur Jahreszeit – z. B. Spargelwochen, Herbstsuppen, Winterpunsch oder Sommer-Smoothies. Das sorgt für Abwechslung und macht Stammgäste neugierig.

Kombinationsangebote:
Bewerben Sie Menüs oder Bundles (z. B. „Mittagsmenü mit Getränk“, „Kaffee & Kuchen zum Vorteilspreis“). Kombi-Angebote steigern den Durchschnittsbon und erleichtern die Auswahl.

Allergene & Zusatzstoffe:
Sorgen Sie für Transparenz und erfüllen Sie gesetzliche Vorgaben. Zeigen Sie Allergene, Zusatzstoffe und spezielle Ernährungsoptionen klar und verständlich an – z. B. mit Icons oder separaten Info-Bereichen.

Events & Aktionen:
Weisen Sie auf kommende Events, Specials oder Happy Hours hin. Nutzen Sie Menüboards als Werbefläche für Veranstaltungen, Live-Musik, Themenabende oder saisonale Aktionen.

Tagesangebote und Empfehlungen:
Heben Sie Tagesgerichte, Empfehlungen des Küchenchefs oder saisonale Spezialitäten besonders hervor. Nutzen Sie Animationen oder wechselnde Slides, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Kundenfeedback und Social Media:
Zeigen Sie positive Bewertungen, Social Media Posts oder laden Sie Gäste zur Teilnahme an Umfragen ein – z. B. „Bewerten Sie uns auf Google!“ oder „Posten Sie Ihr Lieblingsgericht mit #MeinCafé“.


Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Überladene Menüboards mit zu viel Text oder zu vielen Produkten:
    Zu viele Infos überfordern und lenken ab. Fokussieren Sie auf das Wesentliche und wechseln Sie lieber häufiger die Inhalte.
  • Unprofessionelle Bilder oder uneinheitliches Design:
    Mangelnde Bildqualität oder ein wildes Durcheinander von Farben und Stilen wirken unattraktiv und unprofessionell.
  • Veraltete Angebote oder fehlende Allergene-Informationen:
    Gäste erwarten aktuelle, korrekte Informationen. Veraltete Inhalte oder fehlende Pflichtangaben können zu Ärger und rechtlichen Problemen führen.
  • Zu kleine Schrift oder schlechte Lesbarkeit bei Sonnenlicht:
    Testen Sie die Darstellung unter realen Bedingungen – auch bei direkter Sonne oder aus größerer Entfernung.
  • Fehlende Preisangaben oder unklare Zuordnung von Preisen zu Gerichten:
    Das kann zu Missverständnissen und Frust führen.

Tipps für Wiederverkäufer

  • Bieten Sie Ihren Gastronomie-Kunden Content-Vorlagen und professionelle Food-Fotografie an:
    Erleichtern Sie den Einstieg und sorgen Sie für ein einheitliches, hochwertiges Erscheinungsbild.
  • Schulen Sie Ihr Team und Ihre Kunden zur Content-Pflege und Aktualisierung:
    Zeigen Sie, wie Inhalte schnell und korrekt geändert werden – und warum Aktualität so wichtig ist.
  • Erstellen Sie eine Checkliste für gesetzliche Pflichtangaben und Designstandards:
    So stellen Sie sicher, dass alle relevanten Informationen korrekt und vollständig angezeigt werden.
  • Bieten Sie Content-Services oder die Zusammenarbeit mit Agenturen an:
    Viele Gastronomen sind für professionelle Unterstützung dankbar – etwa bei Fotografie, Text oder Animationen.
  • Unterstützen Sie bei der Erfolgskontrolle:
    Zeigen Sie, wie Analytics-Tools genutzt werden, um die Wirksamkeit der Inhalte zu messen.

Trends und Innovationen bei Menüboard-Content

  • Dynamische und personalisierte Inhalte:
    Inhalte passen sich automatisch an Tageszeit, Wetter oder Zielgruppe an – z. B. Frühstücksangebote morgens, Cocktails abends.
  • Videos und Animationen:
    Kurze Clips oder dezente Animationen steigern die Aufmerksamkeit – achten Sie jedoch darauf, dass sie nicht vom Wesentlichen ablenken.
  • Interaktive Menüboards:
    Gäste können selbst durch das Angebot scrollen, Zusatzinfos anzeigen lassen oder Bestellungen aufgeben.
  • Integration mit Kassensystemen und Warenwirtschaft:
    Preise und Verfügbarkeiten werden automatisch synchronisiert – das minimiert Fehler und spart Zeit.
  • Barrierefreiheit:
    Große Schrift, klare Sprache und kontrastreiche Gestaltung machen Inhalte für alle zugänglich.

FAQ – Häufige Fragen zur Menüboard-Gestaltung

Wie oft sollte ich meine Menüboards aktualisieren?

Mindestens wöchentlich, bei Tagesangeboten sogar täglich. Je aktueller die Inhalte, desto höher die Gästezufriedenheit.

Kann ich Videos auf Menüboards einsetzen?

Ja, kurze Videos oder Animationen steigern die Aufmerksamkeit – achten Sie aber auf dezente Effekte und vermeiden Sie Ablenkung vom Angebot.

Wie groß sollte die Schrift sein?

Mindestens 30 px, bei größeren Displays oder größerem Abstand entsprechend mehr. Testen Sie die Lesbarkeit aus typischer Entfernung.

Wie kann ich Allergene und Zusatzstoffe übersichtlich darstellen?

Nutzen Sie Icons, separate Info-Bereiche oder Pop-ups bei interaktiven Boards. Halten Sie die Angaben aktuell und gut sichtbar.

Was mache ich, wenn mir die Zeit für Content fehlt?

Nutzen Sie Vorlagen, automatisierte Feeds oder holen Sie sich Unterstützung von Profis für Text, Foto und Gestaltung.


Fazit: Content macht den Unterschied bei Menüboards

Erfolgreiche Menüboards leben von klarer, appetitlicher und aktueller Content-Gestaltung. Investieren Sie in professionelle Bilder, kurze Texte, klare Struktur und regelmäßige Updates – so steigern Sie die Bestellrate, begeistern Ihre Gäste und präsentieren Ihr Angebot immer von der besten Seite. Mit Vorlagen, Checklisten und professioneller Unterstützung wird die Content-Pflege leicht und effizient.

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